Vorstellung Spieler des Monats März der 1. F- Jugend |
Ich heiße Vincent und bin 9 Jahre alt. Seit Oktober 2006 spiele ich beim 1.FC Schöneberg. Eigentlich hatte ich vorher nie etwas mit Fußball zu tun gehabt, bis ich Zinedine Zidane bei der Fußballweltmeisterschaft spielen sah. Leider kam dann dieser berühmte Moment, wie er Matarazzi einen Kopfstoß gegeben hat und er dafür herausgestellt wurde. Ich muss zugeben, da habe ich ganz schön Tränen vergießen müssen und ich war nicht der Einzige, wie ich später erfahren habe. Aber, in diesem Moment war es für mich klipp und klar, ich werde ein Fußballer. Mein Papa hat daraufhin wohl oder übel einige Vereine ausgesucht, damit wir sie uns anschauen können. Als erstes waren wir beim 1.FC Schöneberg (zum Glück), und ich durfte auch gleich im Sturm(wieder zum Glück) mittrainieren. Nach dem Training war es auch schon für mich entschieden, wo ich spielen wollte, obwohl mein Papa mit mir noch die anderen Vereine ausprobieren wollte. Wie Kinder eben sind, ihr erstes Gefühl ist meistens das Richtige, muss mein Papa inzwischen auch einsehen. Denn die Stimmung bei uns ist toll. Sowohl unter den Kindern, als auch bei unseren Eltern. Das ist mir umso bewusster geworden, seitdem ich leider nicht mehr spielen kann, da ich blöderweise meinen Arm gebrochen habe. Doch dadurch weiß ich jetzt, wie wichtig ich für meine Mannschaft bin und umgekehrt. Deswegen sehne ich mich so sehr nach dem Tag, wo ich wieder mitspielen kann. Ich hoffe, dass ich dann wieder viele Tore schieße, wer weiß, vielleicht sogar noch mehr,da ich jetzt auch „Spieler des Monats“ geworden bin, und ich mich darüber sehr gefreut habe. Ich gehe nebenbei natürlich auch noch zur Schule und gebe mein Bestes, obwohl meine Eltern das bestimmt etwas anders sehen. Meine Hobbys sind zur Zeit Fußball, Fußball, Fußball und Schachspielen. Ja, das war’s auch schon. Da mein Papa Filme dreht und ich weiß, wie oft man sich bedanken muss, wenn man einen Preis bekommt, will ich das jetztauch tun: Ich danke meiner lieben Mama, meinem Papa und meiner süßen Schwester, meinem Trainer Hansi, meinem Verein und natürlich meiner Mannschaft. Falls ich jemanden vergessenen habe, auch denen Danke ich.
Tschüss, bis zum nächsten Mal. Vincent Leonard Akinci |